Wochenspruch:
Rückblick und Ausblick......
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Mit der Jahreslosung grüße ich Sie am Anfang des neuen Jahres ganz herzlich. Es ist für mich ein Wort, das Mut machen will und kann, denn es nimmt für mich einiges von dem auf, was mich zu Beginn dieses Jahres bewegt: Noch liegt das Neue da wie ein unberührtes Schneefeld nach dem Schneefall. Es sind noch keine Spuren zu sehen. Der Schnee verdeckt allerdings auch alle Unebenheiten, alle Furchen, all die Stellen, die sich als gefährlich herausstellen können, vor denen man sich in Acht nehmen muss. So ist es ein Abenteuer, dieses Feld zu betreten. So wie unser Weg in das neue Jahr und durch das neue Jahr ein Abenteuer ist. Was wird es bringen an Gutem, aber auch an Belastungen? Wir wissen es nicht, können es nicht wissen. Wir haben allenfalls Vermutungen, Ahnungen. Wie gehen wir all das nun an? Da gibt es Menschen, die sind eher skeptisch. Ihre Lebenserfahrungen, vielleicht auch die Erfahrungen , die sie aus dem alten Jahr mitbringen, lassen sie eher mit Sorge, mit Skepsis nach vorn blicken; vielleicht auch mit dem Seufzer: Möge 2010 ein besseres Jahr werden als 2009. Andere hoffen darauf, dass sich möglichst viel von dem, was sich 2009 bewährt hat, auch im neuen Jahr gilt. Sie gehen 2010 erwartungsvoll mit großem Schwung an und freuen sich auf das, was kommen wird. Seien es nun die eher Vorsichtigen oder die Optimisten, allen gilt der Satz, den Jesus seinen Freundinnen und Freunden dem Johannesevangelium zufolge gesagt hat, als er sie darauf vorbereitet hat, dass er sie verlassen werde: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Der Gott, der uns schon im vergangenen Jahr begleitet hat, der Gott, dessen liebevolle Zuwendung in Jesus so deutlich geworden ist, der will auch im neuen Jahr bei uns sein. Er will an unserer Seite sein, wenn es uns gut geht und auch in den anderen Zeiten. So wie er in Jesus sich den Menschen zugewandt hat und für sie eingetreten ist. Darauf können wir auch 2010 hoffen und uns diesem Gott anvertrauen. |
